Freitag, 11. September 2026 – Dienstag, 15. September 2026
Hier geht es ab, hier geht es rund.
Bald heißt es wieder: „Jetzt noch schnell die Fahrchips an Kasse lösen und bei der nächsten Fahrt dabei sein!“
Der Kirmesplatz duftet nach gebrannten Mandeln, die Liebesäpfel leuchten rot und die „Du bist mein“ Lebkuchenherzen warten auf verliebte Pärchen.
Noch
bis zum nächsten Markt.
📅 Wann und Wo?
- Datum: 11. September bis 15. September 2026 (Freitag bis Dienstag).
- Ort: Die Marktwiesen in Bonn-Pützchen (Stadtbezirk Beuel).
- Veranstalter: Bundesstadt Bonn.
🚗 Anreise & Parken
Der wohl wichtigste Tipp vorab: Lass das Auto stehen, wenn es irgendwie geht. Die Parkplatzsituation rund um das Gelände ist extrem angespannt und Falschparker werden konsequent abgeschleppt.
- ÖPNV (Beste Option): Die Stadtwerke Bonn (SWB) und die RSVG setzen zahlreiche Sonderbusse ein, die bis tief in die Nacht im Minutentakt fahren. Knotenpunkte sind meist der Bonner Hauptbahnhof, der Bahnhof Beuel und der Siegburger Bahnhof.
- Park & Ride (P+R): Wenn du mit dem Auto anreist, nutze die ausgewiesenen P+R-Plätze (oft an den Ministerien oder großen Behördenparkplätzen in der Umgebung) und fahre von dort mit dem Pendelbus weiter.
- Fahrrad: Es gibt meist bewachte Fahrradparkplätze in der Nähe des Geländes, was eine sehr entspannte Anreise ermöglicht, wenn du aus der Nähe kommst.
⏰ Öffnungszeiten (Voraussichtlich)
Die Kernzeiten orientieren sich meist an folgendem Muster:
- Freitag: 12:00 Uhr Eröffnung (Fassanstich meist in der Bayernfesthalle) – Ende ca. 03:00 Uhr.
- Samstag: 12:00 Uhr – Ende ca. 03:00 Uhr.
- Sonntag: 10:00 Uhr (Messe/Umzug), Marktbetrieb ab ca. 11:00/12:00 Uhr – Ende ca. 01:00 Uhr.
- Montag: 12:00 Uhr – Ende ca. 01:00 Uhr.
- Dienstag: 12:00 Uhr – Ende ca. 01:00 Uhr (Abschluss mit Feuerwerk).
Hinweis: Der sogenannte „Pluutenmarkt“ (Krammarkt für Kleidung und Haushaltswaren) öffnet oft schon morgens früher als die Fahrgeschäfte.
📜 Historisches & Entwicklung
Pützchens Markt ist viel mehr als nur Kirmes – er hat einen religiösen Ursprung.
- Erste Erwähnung: Der Ursprung liegt im Jahr 1367.
- Die Legende: Alles geht auf die Heilige Adelheid von Vilich zurück. Während einer Dürre soll sie ihren Äbtissinnenstab in den Boden gestoßen haben, woraufhin eine Quelle („Pütz“) entsprang. Daraus entwickelte sich eine Wallfahrt.
- Entwicklung: Wo Pilger waren, kamen bald Händler (für Verpflegung und Waren) und Gaukler hinzu. Über die Jahrhunderte wandelte sich das vom reinen Warenmarkt (Töpfe, Kleidung) zum heutigen riesigen Volksfest. Früher fand der Markt immer um „Mariä Geburt“ (8. September) statt, heute fest am zweiten Septemberwochenende.
🎢 Besonderheiten & Highlights
- Pluutenmarkt: Einer der größten Krammärkte Deutschlands. Hier gibt es alles von Töpfen über Gewürze bis zu Socken. Viele „Ureinwohner“ gehen nur deswegen hin.
- Rheinischer Abend: Traditioneller Auftakt (oft schon am Donnerstag oder Freitag in den Festzelten) mit lokalen Bands.
- Das Feuerwerk: Findet traditionell am letzten Tag (Dienstag) um 22:00 Uhr statt und markiert das Ende.
- Bayernfesthalle: Das große Festzelt, in dem die Stimmung meist kocht.
🤓 Funfacts & Insider-Wissen
- Augen waschen: Echte Traditionalisten gehen zuerst zum Adelheidis-Brunnen (am alten Kirchturm), um sich dort die Augen mit dem Wasser zu waschen. Dem Wasser wird eine heilende Wirkung für die Augen nachgesagt. Erst danach geht es zum Feiern.
- Größe: Mit oft über 1,2 Millionen Besuchern in 5 Tagen und ca. 80.000 Quadratmetern Fläche gehört er zu den umsatzstärksten Jahrmärkten Deutschlands.
- „Pütz“: Das Wort leitet sich vom lateinischen puteus (Brunnen) ab – daher der Name des Stadtteils und des Marktes.
📱 Internet & Social Media
- Webseite: Offizielle Infos findest du auf www.bonn.de/puetzchens-markt.
- Social Media: Es gibt aktive Kanäle der Stadt Bonn auf Facebook und Instagram sowie den „Freundeskreis Pützchens Markt“, der oft historische Fotos und aktuelle Updates postet.
Eine Beschickung liegt noch nicht vor:
Die Beschickung:
| Info (klick auf das Bild) | Fahrgeschäft |
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Weitere Informationen:
Alle Anhaben ohne Gewähr.



































