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| Schausteller: | Feldl (München) |
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Feldls Teufelsrad ist ein absolutes Unikum und Kulturgut auf dem Münchner Oktoberfest. Es ist kein klassisches „Fahrgeschäft“ im Sinne von Loopings oder High-Tech, sondern ein historisches Belustigungsgeschäft, das fast ausschließlich von der Schadenfreude, dem bayerischen Derblecken (Spott) und der physikalischen Fliehkraft lebt.
Hier sind die Details, die du gesucht hast:
1. Technische Daten & Geschichte
- Baujahr: Das Original wurde 1908 erstmals auf dem Oktoberfest vorgestellt. Es ist damit eines der ältesten noch betriebenen Geschäfte auf der Wiesn.
- Hersteller: Das Konzept und der Bau gehen auf den legendären Münchner Schausteller Carl Gabriel zurück (oft in Zusammenarbeit mit lokalen Handwerksbetrieben der damaligen Zeit). Es ist kein „Serienprodukt“ eines modernen Herstellers.
- Art des Fahrgeschäfts: Es handelt sich um eine Belustigungsgeschäft mit einer rotierenden Scheibe (Fahrbahn).
- Größe:
- Grundfläche (Zelt): Ca. 25 Meter Frontlänge x 26 Meter Tiefe.
- Scheibe: Die drehende Holzscheibe selbst hat einen Durchmesser von etwa 5 Metern.
2. Besitzerhistorie (Die „Feldl-Linie“)
Der Name „Feldl“ ist untrennbar mit dem Geschäft verbunden, auch wenn die Gründer andere waren.
- Carl Gabriel: Der Erbauer und erste Betreiber (ab 1908).
- Rudolf Feldl: Erwarb das Geschäft Ende der 1940er Jahre von Gabriel.
- Betty Feldl: Führte es nach dem Tod ihres Mannes (1970) bis zu ihrem eigenen Tod 2002 weiter. Sie war eine Institution auf der Wiesn.
- Elisabeth Polaczy & Veronika Kugler: Die Nichten/Erben von Betty Feldl übernahmen es 2002.
- Aktueller Status: Es wird heute von der Familie (insb. Elisabeth Polaczy) betrieben. Ein sehr bekanntes Gesicht dort ist „Wiggerl“ Kugler (Sohn der verstorbenen Veronika Kugler), der oft als Rekommandeur am Mikrofon steht.
3. Wie funktioniert es?
Das Prinzip ist seit über 100 Jahren gleich: „Survival of the fittest“.
- Besucher setzen/legen sich auf die flache Holzscheibe.
- Die Scheibe fängt an, sich zu drehen (immer schneller).
- Wer durch die Fliehkraft rausfliegt, ist raus.
- Der Clou: Wer zu lange oben bleibt, wird von den Mitarbeitern mit einem großen, pendelnden Stoffsack (dem „Ball“) „abgeschossen“ oder mit einem Lasso eingefangen.
- Alles wird von einem Rekommandeur (Ansager) live, auf Bayerisch und oft sehr derb kommentiert. Das Publikum auf den Rängen schaut zu und amüsiert sich über die „Opfer“.
4. Online-Präsenz
Da es ein sehr traditionelles Familienunternehmen ist, ist der Webauftritt eher klassisch gehalten.
- Webseite: Ja, es gibt die Seite teufelsrad.com (allerdings oft technisch veraltet oder sehr simpel gehalten).
- Social Media: Es gibt keine hochglanzpolierten, verifizierten Influencer-Kanäle wie bei modernen Fahrgeschäften.
- Die Präsenz auf Instagram und Facebook läuft fast ausschließlich über Fan-Content, Hashtags (#teufelsrad) und Markierungen.
- Es gibt Fan-Seiten auf Facebook, aber keine, die so „offiziell“ gepflegt wirkt wie bei großen Freizeitparks.
5. Funfacts & Wissenswertes
- Karl Valentin: Der berühmte Münchner Komiker war ein großer Fan und fuhr selbst oft mit. Es gibt sogar Filmausfnahmen von ihm auf dem Teufelsrad.
- Verletzungsgefahr? Trotz der brachialen Methode (Leute mit einem Ball von einer Platte fegen) passiert erstaunlich wenig, da der Boden rundherum gut gepolstert ist und die Geschwindigkeit zwar hoch, aber die Fallhöhe gleich null ist.
- Die „Typen“: Der Rekommandeur teilt die Fahrten oft in Gruppen ein, um den Unterhaltungswert zu steigern. Klassiker sind:
- „Nur die Madln“ (Frauenfahrt – Achtung: Dirndl-Blitzer-Gefahr, was oft kommentiert wird).
- „Kampf der Titanen“ (oft alkoholisierte Männer, die ihre Kräfte messen wollen).
- „Kinderfahrten“.
- Kein TÜV-Standard-Ablauf: Im Gegensatz zu einer Achterbahn, die vollautomatisch läuft, wird das Teufelsrad manuell gesteuert. Der Operator entscheidet, wie schnell es sich dreht und wie der Ball geschwungen wird, je nach Situation.
Kurz gesagt: Das Teufelsrad Feldl ist ein Stück „lebendes Museum“. Wenn du dort bist, ist das Zuschauen (und Zuhören!) oft lustiger als das Mitfahren selbst.
Der Tourplan vom
| Stadt: | Veranstaltung: | von – bis | Fahrpreis |
| München | Oktoberfest 2025 | 20. September – 05. Oktober 2025 | |
| München | Oktoberfest 2024 |
Hier ein paar Bilder:
Alle Angaben ohne Gewähr!































