Da du dich für den Autoscooter (AS) „Stardust“ interessierst, bewegen wir uns hier im Bereich der absoluten Klassiker auf den norddeutschen Festplätzen.
Der „Stardust“ ist nicht irgendein Scooter, sondern technisch und historisch ein ziemliches Highlight, weil er eben nicht „von der Stange“ (also meistens Mack) ist, wie viele andere.
Hier sind die Details, die ich für dich zusammengetragen habe:
🎢 Steckbrief: AS Stardust
- Betreiber: Vespermann & Hartkopf oHG (Sitz in Syke) & Hans Heinrich Dieckmann jr.
- Hersteller (Halle): Schwarzkopf (Das ist die Besonderheit! Anton Schwarzkopf ist eigentlich weltberühmt für Achterbahnen wie den „Olympia Looping“).
- Baujahr: Der Stahlbau der Halle stammt ursprünglich aus 1960.
- Typ: 4-Säulen-Skooter (Vier tragende Säulen, klassische Bauweise).
- Maße (Aufbau):
- Dach/Front: ca. 28,5 x 18 Meter.
- Fahrbahnfläche: ca. 24 x 14 Meter.
- Fahrzeuge (Chaisen): Aktuell meistens Modelle von Bertazzon (Modell „New York“), oft in modernem Design.
📜 Geschichte & Vorbesitzer
Dieser Autoscooter hat schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel, was man ihm dank ständiger Modernisierungen aber nicht ansieht.
- Ursprung: Wie erwähnt, ist die Grundsubstanz ein Schwarzkopf-Bau von 1960. Das macht ihn zu einem echten Oldie mit sehr robuster Technik.
- Vorbesitzer: Bevor die Familien Vespermann & Hartkopf das Geschäft übernahmen, gehörte es der Schaustellerfamilie Barth (aus Pfaffen-Schwabenheim).
- Wechsel: Der Besitzerwechsel fand um 1989/1990 statt. Seitdem reist das Geschäft unter Vespermann & Hartkopf vorwiegend im norddeutschen Raum.
💡 Design & Besonderheiten
Der Name „Stardust“ (Sternenstaub) ist Programm. Das Geschäft wurde über die Jahre optisch stark an die jeweilige Zeit angepasst:
- Beleuchtung: Inzwischen ist der Scooter komplett auf moderne LED-Technik umgerüstet. Besonders die Lichteffekte im Dachhimmel und an der Front sorgen abends für Disco-Feeling.
- Musik: Bekannt für eine sehr gute Soundanlage, was bei Autoscootern essenziell für die Stimmung („Jingle-Fahrten“) ist.
🤓 Fun Facts & Wissenswertes
- Die „Schwarzkopf-Rarität“: Fast jeder Kirmesfan geht bei einem deutschen Autoscooter automatisch davon aus, dass er von der Firma Mack Rides (Waldkirch) gebaut wurde. Dass der „Stardust“ ein Schwarzkopf ist, macht ihn für Kirmes-Nerds zu etwas Besonderem. Schwarzkopf war bekannt für extrem massiven und langlebigen Stahlbau.
- Die „Grand Slams“: Du findest diesen Scooter fast immer auf den ganz großen Plätzen im Norden. Er ist quasi Stammgast auf dem Bremer Freimarkt, dem Oldenburger Kramermarkt oder dem Stoppelmarkt in Vechta.
- Modernisierung: Obwohl die Halle von 1960 ist, wirkt der Scooter oft moderner als Neubauten, weil Vespermann sehr viel Wert auf Pflege legt (neue Chaisen, neue Bemalung der Rückwand, LED-Upgrades).
📱 Internet & Social Media
Der Tourplan:
| Stadt: | Veranstaltung: | von – bis | Fahrpreis |
Hier ein paar Bilder:



























