Looping the Loop – Marquis

Typ:Überschlagschaukel/Loopingschaukel (Nr. 1)
Baujahr:1931
Hersteller:Achtendung (D)
Homepage / Facebook / Instagram homepage Facebook Logo.svg Instagram
Name:Looping the Loop
Schausteller:Marquis & Sohn (Dortmund / Schwerte)
Maße (B/T/H):18 x 8 x 6,5 m
Kapazität:16 Personen in 8 Käfiggondeln
Anschlüße:63 A

Das „Looping the Loop“ der Schaustellerfamilie Marquis ist ein echter Klassiker auf deutschen Festplätzen und eines der wenigen verbliebenen Exemplare dieser historischen Bauart. Es handelt sich um ein Fahrgeschäft, das Nostalgie pur versprüht und im Gegensatz zu modernen High-Tech-Anlagen vollen körperlichen Einsatz der Fahrgäste fordert.

1. Art des Fahrgeschäfts & Funktionsweise

  • Typ: Historische Überschlagschaukel (auch Käfigschaukel genannt).
  • Besonderheit: Es gibt keinen Motor, der den Überschlag erzeugt. Die Fahrgäste stehen in käfigartigen Gondeln und müssen durch reine Muskelkraft, Gewichtsverlagerung und das richtige Timing („in die Hocke gehen und aufrichten“) Schwung holen, um einen kompletten Überschlag (Looping) zu schaffen.
  • Erfahrung: Wer es schafft, wird mit dem Stolz eines echten Kirmes-Athleten belohnt. Wer es nicht schafft, hat zumindest ein gutes Workout absolviert. Die Fahrgäste werden dabei nur durch Gurte und die Gitterkonstruktion gesichert.

2. Technische Daten & Fakten

  • Schausteller: Marquis & Sohn (Dortmund / Schwerte).
  • Hersteller: Karussellfabrik Achtendung (Köln).
  • Baujahr: Überwiegend wird 1931 als Baujahr angegeben (manche Quellen nennen auch 1934). Damit geht das Geschäft stramm auf die 100 Jahre zu.
  • Maße: ca. 18 Meter Frontlänge x 8 Meter Tiefe x 6,5 Meter Höhe.
  • Kapazität: Es gibt 8 Gondeln für je 2 Personen (insgesamt 16 Personen).

3. Geschichte & Vorbesitzer

Das Geschäft hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Laut einschlägigen Kirmes-Archiven (z.B. Ride-Index) sieht die Historie in etwa so aus:

  • 1931 – 1955: Ursprünglich im Besitz der Familien Heindrichs bzw. Buntenbroich (Köln).
  • 1956 – 1958: Firma Milz (Köln).
  • 1958 – 1959: Firma Schunk (Kassel).
  • Zäsur: Es gab in der Historie wohl einen Brand, der Teile des Geschäfts zerstörte. Es wurde später wieder aufgebaut.
  • Seit 1990/2012: Die Firma Marquis (Gilbert Marquis) betreibt das Geschäft seit vielen Jahren (oft wird 2012 als Übernahme dieses spezifischen Aufbaus oder der Start der aktuellen Tournee-Phase genannt, die Familie ist aber schon länger damit verbunden).

4. Internet & Social Media

Hier zeigt sich das Geschäft sehr traditionell:

  • Website: Es gibt keine eigene offizielle Website für das Fahrgeschäft.
  • Social Media: Es existieren keine verifizierten, offiziellen Kanäle (Facebook/Instagram), die von der Schaustellerfamilie explizit für dieses Geschäft aktiv mit Inhalten bespielt werden.
  • Fan-Content: Man findet das Geschäft aber sehr häufig auf YouTube (Onride-Videos), in Kirmes-Foren und auf Instagram unter Hashtags wie #loopingtheloop oder #marquis.

5. Funfacts & Wissenswertes

  • Olympischer Gedanke: In der Mitte der Konstruktion (oben am Träger) sieht man oft die Olympischen Ringe. Das ist kein Zufall, sondern soll den sportlichen Charakter unterstreichen. Früher war Kirmes oft auch ein Ort der körperlichen Ertüchtigung.
  • Kriegsgeschichte: Es wird erzählt, dass die Schaukel während des Zweiten Weltkriegs (1940–1945) in einer Scheune versteckt wurde, um sie vor der Zerstörung oder Beschlagnahmung (Metallspende) zu schützen, und erst 1946 wieder ans Licht kam.
  • Seltenheitswert: In den 1950er Jahren gab es rund 50 solcher Anlagen in Deutschland. Heute sind nur noch eine Handvoll (ca. 4 Stück) auf der Reise (z.B. auch von den Schaustellern von Olnhausen oder Janßen, wobei Marquis eines der bekanntesten Exemplare hat).

Der Tourplan vom

Stadt:Veranstaltung:von – bisFahrpreis
MünchenOktoberfest 202520. September – 05. Oktober 2025
SoestAllerheiligenkirmes 202406.November 2024 – 10. November 2024
MünchenOktoberfest 2024

Hier ein paar Bilder:




Alle Angaben ohne Gewähr!

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