| Typ: | Überschlagschaukel |
| Baujahr: | 1946 |
| Hersteller: | Achtendunk (D) |
| Homepage / Facebook / Instagram | ![]() |
| Name: | Looping the Loop |
| Schausteller: | von Olnhausen |
| Maße (B/T/H): | 14 x 9 x 7,5 m |
| Kapazität: | 12 Personen in 6 Gondeln |
| Anschlüße: | 10 Kw |
Hier sind die Informationen zum „Looping the Loop“, wie es lange Zeit unter der Regie der Familie von Olnhausen gereist ist.
Es ist wichtig vorab zu wissen: Das Geschäft befand sich viele Jahre (genauer gesagt Jahrzehnte) im Besitz der Düsseldorfer Schaustellerfamilie von Olnhausen (speziell Markus von Olnhausen), wurde jedoch laut aktuellen Kirmes-Registern um 2019 verkauft.
Hier sind die Details zu diesem nostalgischen Klassiker, wie du ihn vermutlich kennst:
1. Steckbrief & Technische Daten
- Art des Geschäftes: Überschlagschaukel (auch Käfigschaukel oder Looping-Schaukel genannt)
- Baujahr: ca. 1948 (ein echtes Nachkriegs-Original)
- Hersteller: Karussellfabrik Achtendung (Köln) – in manchen Quellen auch fälschlich „Achtendunk“ geschrieben.
- Maße:
- Frontbreite: ca. 14 Meter
- Tiefe: ca. 9 Meter
- Höhe: ca. 7 Meter
- Kapazität: 6 Gondeln (Käfige) für je 2 Personen = 12 Personen pro Fahrt.
2. Geschichte & Vorbesitzer
Dieses Fahrgeschäft hat eine lange Tradition.
- Ursprung: Gebaut von der legendären Kölner Firma Achtendung.
- Historie: Das Geschäft lief in den frühen Jahren unter Schaustellern wie Wurms (bis ca. 1975) und später Arens.
- Ära von Olnhausen: Die Familie von Olnhausen (Düsseldorf) übernahm das Geschäft (Quellen variieren leicht, meist wird der Zeitraum ab ca. 2007 oder früher bis 2019 genannt) und prägte dessen Bekanntheit auf den großen Plätzen in NRW (wie der Düsseldorfer Rheinkirmes oder Cranger Kirmes).
- Aktueller Status: Um 2019/2020 wurde das Geschäft an den Schausteller Renaldo Janßen (Varel) verkauft. Ganz aktuell (Stand Ende 2025) gibt es Hinweise, dass es nun unter dem Schausteller Loritz reist. Es ist also weiterhin auf Volksfesten zu finden, nur unter neuer Flagge.
3. Besonderheit & Funktionsweise
Das Besondere an diesem Geschäft ist, dass es ein „Selbstfahrer“ ist.
- Kein Motor: Es gibt keinen Motor, der die Gondeln antreibt. Der Überschlag wird rein durch Muskelkraft und die richtige Technik (Gewichtsverlagerung: „In die Knie gehen“) der Fahrgäste erzeugt.
- Die Bremse: Der einzige maschinelle Eingriff ist die Bremse, die vom Operator (dem Rekommandeur) betätigt wird, um die Gondeln am Ende der Fahrt wieder zum Stillstand zu bringen.
4. Internet & Social Media
Da das Geschäft nicht mehr unter von Olnhausen reist, wirst du auf deren Seiten dazu nichts Aktuelles mehr finden.
- Aktuelle Betreiber: Du findest aktuelle Bilder und Spielzeiten am besten auf den Kanälen von Schausteller Janßen (Facebook/Instagram) oder in Kirmes-Foren unter dem Stichwort „Looping the Loop Loritz/Janßen“.
- Fanseiten: Seiten wie Ride-Index.de haben sehr detaillierte Galerien zu diesem Geschäft.
5. Funfacts & Wissenswertes
- Die „Kirmes-Oma“: Auf der Cranger Kirmes erlangte das Geschäft Kultstatus durch eine ältere Dame (oft über 70 Jahre alt), die dort als Stammgast bekannt war. Sie schaffte Dutzende Überschläge mühelos, während junge, kräftige Männer im Käfig nebenan oft kläglich scheiterten, weil ihnen die Technik fehlte.
- Sicherheit: Früher waren die Käfige oben oft offener. Heute sind sie aus Sicherheitsgründen stärker vergittert, aber das Fahrgefühl ist identisch geblieben.
- Kleingeld-Falle: Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass man vor der Fahrt sein Kleingeld aus den Hosentaschen nimmt. Was während des Überschlags herausfällt, gehört traditionell dem Personal (oder wird zumindest nie wiedergefunden).
Der Tourplan vom Looping the Loop – von Olnhausen
| Stadt: | Veranstaltung: | von – bis | Fahrpreis |
| Herne | Cranger Kirmes 2023 |
Hier ein paar Bilder:

































