Hier ist eine Übersicht mit allem, was du über den legendären Rotor der Familie Pluschies wissen musst. Es ist einer der absoluten Klassiker auf deutschen Volksfesten, besonders auf dem Hamburger Dom und dem Oktoberfest.
🎡 Basisdaten & Geschichte
Der Rotor ist ein Unikat in seiner jetzigen Form und ein echtes Stück Kirmesgeschichte.
- Schausteller: Familie Pluschies (Hamburg) – aktuell meist unter Manfred Pluschies.
- Hersteller: Die Technik und der Antrieb stammen von Siemens. Die heutige Fassade wurde von der Firma Dietz gebaut (vorher gab es Fronten von Schwarzkopf).
- Baujahr: Die jetzige Stahlkonstruktion stammt aus 1973. Die markante Front, wie wir sie heute kennen, kam 1985 (oft auch 1986 genannt) dazu.
- Vorbesitzer:
- Technisch gesehen: Für die 1973 gebaute Anlage gibt es keinen Vorbesitzer, sie wurde für Pluschies gebaut.
- Historisch gesehen: Richard Pluschies kaufte 1969 den Betrieb (inkl. eines Vorgänger-Rotors) von Lilian Knobel, der Tochter des Rotor-Erfinders Ernst W. Hoffmeister.
- Art des Fahrgeschäfts: Es ist eine Mischung aus Laufgeschäft (wegen der Zuschauerränge) und Fahrgeschäft (Simulation der Fliehkraft). Oft wird es als „Belustigungsgeschäft“ kategorisiert.
📏 Technische Daten (Maße)
Das Geschäft wirkt durch die hohe Front sehr wuchtig, ist aber kompakt gebaut:
- Breite: ca. 20 Meter
- Tiefe: ca. 15,5 Meter
- Höhe: ca. 12 Meter (Front)
💻 Internet & Social Media
Hier sind die Pluschies eher klassisch unterwegs. Während das Geschäft auf Instagram und TikTok von Fans (z.B. Kirmesfan-Seiten) extrem oft gepostet wird, ist die offizielle Präsenz überschaubar:
- Webseite: www.original-rotor.de (Hier findet man viele Infos zur Historie).
- Social Media: Es gibt keine zentral verifizierte „offizielle“ Facebook- oder Instagram-Seite, die täglich gepflegt wird wie bei modernen High-Tech-Karussells. Man findet Infos meist über Hashtags wie
#rotorpluschiesoder auf den Seiten der Volksfeste (z.B. Hamburger Dom).
🤓 Funfacts & Besonderheiten
- Das Prinzip: Die Fahrgäste stellen sich in einen zylindrischen Kessel (Trommel). Dieser dreht sich so schnell, dass die Zentrifugalkraft die Personen an die Wand drückt („wie Fliegen an der Wand“). Der Clou: Der Boden senkt sich ab, und die Leute kleben einfach weiter an der Wand.
- Zuschauer-Kult: Das Besondere am Rotor ist, dass er fast genauso viel Spaß für Zuschauer bietet wie für Mitfahrer. Es gibt Zuschauerränge, von denen aus man (gegen einen kleineren Eintritt) oben in den Kessel schauen kann, um zu sehen, wie die anderen an der Wand kleben. Das ist heute sehr selten.
- Namensänderung: Im Jahr 1985 hieß das Geschäft kurzzeitig „Zyklon“, bevor man wieder zum etablierten Namen „Rotor“ zurückkehrte.
- Einzigartigkeit: Er wird oft als der „Original Rotor“ bezeichnet und ist in dieser Ausführung (mit den Zuschauerrängen und der klassischen Bauweise) mittlerweile eine absolute Rarität in Deutschland.
Der Tourplan vom Rotor – Pluschies
| Stadt: | Veranstaltung: | von – bis | Fahrpreis |
| Hamburg | Winterdom 2025 | 07. November – 07. Dezember 2025 | |
| Bremen | Freimarkt 2025 | 17. Oktober – 02. November 2025 | |
| München | Oktoberfest 2025 | 20. September – 05. Oktober 2025 | |
| Hamburg | Sommerdom 2025 | 25. Juli – 24. August 2025 | |
| Hamburg | Frühlingsdom 2025 | 21. März – 21. April 2025 | |
| München | Oktoberfest 2024 | 21. September – 06. Oktober 2024 | |
| Hamburg | Sommerdom 2024 | 26. Juli – 25. August 2024 | |
| Hamburg | Frühlingsdom 2024 | 22. März – 21. April 2024 | |
| Hamburg | Winterdom 2023 | 10. November – 10. Dezember 2023 | |
| Bremen | Freimarkt 2023 | ||
| München | Oktoberfest 2023 | 16. September – 03. Oktober 2023 | |
| Hamburg | Sommerdom 2023 | 21. Juli – 20. August 2023 |



































