Das Spukschloss der Schausteller-Familie Bartsch aus Wiefelstede ist ein Klassiker auf deutschen Kirmesplätzen, der in den letzten Jahren durch eine TV-Dokumentation besondere Bekanntheit erlangt hat.
Hier sind die Details zu diesem traditionsreichen Fahrgeschäft:
Technische Daten & Herkunft
- Art des Fahrgeschäfts: Klassische, einstöckige Geisterbahn.
- Hersteller: Eigenbau durch die Familie Gratz.
- Baujahr: 1964.
- Größe: Die Front hat eine Breite von 26 Metern, die Tiefe beträgt 14,5 Meter und die Höhe rund 9 Meter.
- Anschlusswert: ca. 50 kW.
Die Geschichte (Vorbesitzer)
Die Bahn blickt auf eine lange Reise zurück und wurde mehrfach umbenannt:
- 1964–1965: Familie Gratz (unter dem Namen „Geisterbahn“).
- 1966: Wilfried Mondorf (Oldenburg).
- 1966–1997: Gerhard Hansla (Oldenburg). In dieser Zeit (1968–1987) hieß sie schlicht „Geisterbahn“, ab 1988 dann „Geister-Grotte“.
- Danach: Harry Hansla (Wiefelstede), unter dem Namen „Schloss-Spuk“.
- Seit 2023/2024: Übernahme durch die Aiko & Stefan Bartsch GbR. Sie haben die Bahn aufwendig renoviert und unter dem heutigen Namen „Spukschloss“ neu präsentiert.
Internet & Social Media
- Webseite: Offiziell unter spuk-manor.de (angelehnt an das Design der Bahn) zu finden.
- Social Media: Die Familie ist sehr aktiv auf Facebook und Instagram (unter „Spukschloss Bartsch“ oder „Spuk Manor“). Dort posten sie regelmäßig Tourpläne, Einblicke in den harten Aufbau-Alltag und technische Updates.
Funfacts & Wissenswertes
- TV-Stars: Aiko und Stefan Bartsch wurden durch die ZDF.reportage „Die Kirmes-Anfänger“ bekannt. Die Doku begleitete sie bei ihrem mutigen Quereinstieg in die Schaustellerwelt, inklusive aller Pannen und finanziellen Risiken.
- Interaktives Erlebnis: Seit dem Umbau 2024 verfügt die Bahn über ein modernes Fahrkonzept. Zu Beginn der Fahrt stoppt die Gondel oft in einem dunklen Bereich, wo den Fahrgästen eine kurze Gruselgeschichte erzählt wird, bevor die eigentliche Fahrt mit pneumatischen Effekten und Live-Erschreckern losgeht.
- Quereinsteiger: Im Gegensatz zu den meisten Schaustellerbetrieben, die über Generationen vererbt werden, sind die Bartschs echte „Newcomer“, die ihre sicheren Jobs aufgegeben haben, um ihren Traum von der eigenen Geisterbahn zu verwirklichen.
- Winterquartier: In der Nebensaison (wie Ende 2025/Anfang 2026) steht das Geschäft manchmal stationär in Freizeitparks, wie zum Beispiel im Magic Park Verden, um dort die Besucher zu gruseln.
Der Tourplan vom Spukschloss – Bartsch
| Stadt: | Veranstaltung: | von – bis | Fahrpreis |
| Osnabrück | Frühjahr 2024 |
Es gibt in der ZDF Mediathek zwei interessante Dokus über die Inhaber des Spukschloss. Unbedingt mal anschauen:
Alle Angaben ohne Gewähr!
































