| Typ: | Rutschbahn |
| Baujahr: | 1920 |
| Hersteller: | |
| Homepage / Facebook / Instagram | ![]() |
| Name: | |
| Schausteller: | Konrad (Schongau) |
| Maße (B/T/H): | 24 x 7 x 19 m |
| Kapazität: | |
| Anschlüße: |
Der Toboggan der Familie Konrad ist eine absolute Legende auf dem Münchner Oktoberfest und eines der traditionsreichsten Fahrgeschäfte überhaupt. Es lebt vor allem von der „Schadenfreude“ der Zuschauer, wenn Fahrgäste versuchen, das tückische Förderband zu bezwingen.
Hier sind die Details:
1. Technische Daten & Fakten
- Art des Fahrgeschäfts: Turmrutschbahn (fällt unter die Kategorie Belustigungsgeschäft).
- Maße:
- Breite (Front): ca. 24 Meter
- Tiefe: ca. 7 bis 8 Meter
- Höhe: ca. 19 Meter (Man rutscht aber nicht aus 19 Metern, die Rutsche selbst startet etwas tiefer, meist wird die Rutschlänge mit ca. 35–40 Metern angegeben).
- Baujahr & Herkunft:
- Das Geschäft in seiner heutigen Form stammt im Kern aus dem Jahr 1920.
- Hersteller: Es ist kein „Serienprodukt“ eines modernen Herstellers wie Huss oder Mack. Der ursprüngliche Toboggan-Typus wurde um 1906/1907 von dem Badener Anton Bausch nach Pariser Vorbild entwickelt. Das Exemplar der Familie Konrad ist ein Unikat und eines der letzten noch existierenden hölzernen Exemplare dieser Art.
- Besitzer/Historie: Es befindet sich seit 1920 im Besitz der Familie Konrad (gekauft von Hans Konrad). Seit 1933 steht dieser spezielle Toboggan fest auf dem Münchner Oktoberfest. Heute wird er von Claus Konrad und seiner Familie in der mittlerweile 5. bzw. 6. Generation geführt.
2. Funktionsweise & Besonderheiten
Das Herzstück ist nicht nur die Rutsche selbst, sondern der Weg nach oben:
- Das Förderband: Um zur Rutsche zu gelangen, muss man ein schnell laufendes Förderband aus Segeltuch bezwingen. Das Band läuft schneller, als man denkt. Wer sich einfach nur „draufstellt“, fällt um. Man muss mitlaufen und sich im richtigen Moment am Geländer festhalten.
- Die Rutsche: Eine klassische wendelförmige Holzrutsche (ursprünglich aus kanadischem Ahornholz/Eschenholz), die um den Turm führt. Man rutscht auf Matten (Jutesäcken/Teppichen).
3. Internet & Social Media
Die Familie Konrad geht mit der Zeit und hat eine moderne Web-Präsenz:
- Webseite: toboggan.de
- Social Media: Es gibt Profile auf den gängigen Plattformen (oft unter „Toboggan Konrad“ oder ähnlich zu finden), wobei die Familie selbst eher traditionell agiert. Die größte Präsenz entsteht durch unzählige Fan-Videos auf TikTok, YouTube und Instagram, die die lustigsten „Fails“ am Förderband zeigen.
4. Funfacts & Wissenswertes
- Der Name: „Toboggan“ stammt aus der Sprache der kanadischen Algonkin-Indianer und bezeichnet eigentlich einen leichten Schneeschlitten ohne Kufen.
- Die „Animateure“: Ein Highlight sind die Mitarbeiter am Förderband. Sie helfen nicht nur gestrauchelten Gästen auf, sondern führen oft akrobatische Kunststücke vor (z. B. auf dem schnell laufenden Band balancieren). Früher war der Senior-Chef Rudolf Konrad dafür berühmt, im Handstand das Band hochzufahren.
- Schadenfreude als Konzept: Der Toboggan ist eines der wenigen Fahrgeschäfte, bei dem das Zuschauen fast beliebter ist als das Fahren selbst. Vor dem Geschäft sammeln sich oft riesige Trauben von Menschen, um den Kämpfen der Betrunkenen (oder Ungeschickten) mit dem Förderband zuzusehen.
- Reisetätigkeit: Früher reiste der Toboggan durch ganz Europa (Italien, Kroatien etc.). Da der Auf- und Abbau der schweren Holzkonstruktion extrem aufwendig und teuer ist, reist das Geschäft heute kaum noch. Es wird fast ausschließlich für das Münchner Oktoberfest aufgebaut.
Der Tourplan vom
| Stadt: | Veranstaltung: | von – bis | Fahrpreis |
| München | Oktoberfest 2025 | 20. September – 05. Oktober 2025 | |
| München | Oktoberfest 2024 |
Hier ein paar Bilder:
Alle Angaben ohne Gewähr!































