| Typ: | Berg- und Talbahn |
| Baujahr: | 1939 |
| Hersteller: | Heyn |
| Homepage / Facebook / Instagram | ![]() |
| Name: | Fahrt ins Paradies |
| Schausteller: | Schleifer (Zülpich) |
| Maße (B/T/H): | Durchmesser 16 m, H 8 m |
| Kapazität: | 32 Personen in 16 Gondeln |
| Anschlüße: |
Das ist eine großartige Wahl! Die „Fahrt ins Paradies“ ist nicht einfach nur ein Fahrgeschäft, sondern ein echtes Stück Kulturgut auf deutschen Volksfesten. Es gilt als eine der schönsten, wenn nicht sogar die schönste noch reisende Berg-und-Talbahn.
🎢 Steckbrief & Technische Daten
Hier die harten Fakten auf einen Blick:
| Merkmal | Detail |
| Typ | Nostalgische Berg- und Talbahn (4-Berg-Bahn) |
| Baujahr | 1939 |
| Hersteller | Karussellfabrik Friedrich Heyn (Erfurt) |
| Konstruktion | Holzkonstruktion (das macht das Fahrgefühl so besonders!) |
| Frontbreite | ca. 20 Meter |
| Tiefe | ca. 18 – 20 Meter |
| Anschluss | ca. 60 kW |
| Geschwindigkeit | bis zu 12 m/s (ca. 40–50 km/h) |
📜 Geschichte & Vorbesitzer
Das Geschäft hat eine sehr lange und bewegte Geschichte. Es ist ein echtes Vorkriegsmodell, was heute extrem selten ist.
- Erster Besitzer (ab 1939): Das Karussell wurde ursprünglich für den Schausteller Anton „Toni“ Hölzgen gebaut. Schon damals trug es den Namen „Fahrt ins Paradies“.
- Zweiter Besitzer (ab 1956/1957): Die Firma Fritz Barth (Bonn) übernahm das Geschäft. Unter Barth erlangte die Bahn großen Ruhm, besonders auf den großen Plätzen im Rheinland (Pützchens Markt etc.).
- Aktueller Besitzer (seit 2003): Die Schaustellerfamilie J. Schleifer kaufte das Geschäft und restaurierte es liebevoll. Sie reisen damit heute noch und halten es in einem makellosen Zustand.
🎡 Besonderheiten & Art des Fahrgeschäfts
Es handelt sich um eine offene Rundfahrbahn mit Bergen und Tälern. Im Gegensatz zu modernen „Musik Express“-Bahnen, die meist aus Stahl sind, ist die „Fahrt ins Paradies“ eine Holzkonstruktion.
- Das Fahrgefühl: Kenner beschreiben es als viel weicher und „organischer“ als bei Stahlbahnen. Es rattert und schwingt auf eine sehr angenehme Weise.
- Die Optik: Das Design ist im Art-Déco-Stil gehalten. Besonders auffällig sind die fast schon kitschig-schönen Malereien, die vielen Glühbirnen (kein kaltes LED-Neon-Licht, sondern warmes Licht) und die klassischen Figuren.
- Die Gondeln: Es sind keine Einzelchaisen wie beim Breakdancer, sondern fest verbundene Wagen, die wie eine Raupe über die Hügel sausen.
🌐 Internet & Social Media
Ja, trotz des hohen Alters ist das Geschäft digital präsent, oft auch durch Fan-Seiten, da es eine große Fanbase (Kirmes-Nerds) hat.
- Website: Es gibt keine zentrale, ständig aktualisierte „Corporate Website“ im modernen Sinne, wie es Firmen haben. Die Kommunikation läuft primär über Social Media.
- Facebook: Suche nach „Fahrt ins Paradies – Schleifer“. Dort postet die Familie oft Spielzeiten, Aufbaubilder und Updates.
- Instagram: Auch hier sind sie unter ähnlichen Namen oder Hashtags wie
#fahrtinsparadieszu finden.
💡 Funfacts & Wissenswertes
- Keine Hydraulik: Die Bahn wird nicht hydraulisch angehoben oder gesenkt. Sie steht auf festen Böcken. Das Aufbautempo ist daher anders als bei modernen Klappgeschäften.
- Der „Soundtrack“: Während bei modernen Bahnen oft Techno läuft, spielt die „Fahrt ins Paradies“ oft (nicht immer, aber oft) auch mal Rock’n’Roll oder Klassiker, die zum Baujahr passen, was die Atmosphäre einzigartig macht.
- Wagen-Design: Die Wagen erinnern optisch an alte Sportwagen oder Bobs aus den 30er Jahren.
- Schneller als man denkt: Lass dich nicht von der „Opa-Optik“ täuschen. Wenn die Rekommandeurin (oft Frau Schleifer selbst) aufdreht, wirken durch die engen Kurvenradien ordentliche Fliehkräfte (bis zu 4g in den Spitzen).
Der Tourplan vom
| Stadt: | Veranstaltung: | von – bis | Fahrpreis |
| München | Oktoberfest 2025 | 20. September – 05. Oktober 2025 | |
| München | Oktoberfest 2024 |
Hier ein paar Bilder:
Alle Angaben ohne Gewähr!































