Samstag, 17. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
Hier geht es ab, hier geht es rund.
Bald heißt es wieder: „Jetzt noch schnell die Fahrchips an Kasse lösen und bei der nächsten Fahrt dabei sein!“
Der Kirmesplatz duftet nach gebrannten Mandeln, die Liebesäpfel leuchten rot und die „Du bist mein“ Lebkuchenherzen warten auf verliebte Pärchen.
Noch
bis zur nächsten Libori in Paderborn
Das Libori-Fest ist für Paderborn das absolute Highlight des Jahres – die sogenannte „fünfte Jahreszeit“. Hier sind alle Infos, die du für Libori 2026 brauchst, kompakt zusammengefasst.
📅 Wann ist Libori 2026?
- Datum: Samstag, 25. Juli bis Sonntag, 02. August 2026.
- Eröffnung: Traditionell am Samstag um 15:00 Uhr mit der Erhebung der Reliquien im Dom (und dem berühmten Libori-Tusch) sowie dem Bierfassanstich vor dem Rathaus um 16:00 Uhr.
- Abschluss: Sonntagabend (02.08.) mit dem großen Sparkassen-Musikfeuerwerk im Paderquellgebiet.
📍 Wer veranstaltet es und wo findet es statt?
- Veranstalter: Es ist eine Kooperation. Die Stadt Paderborn organisiert den weltlichen Teil (Kirmes, Märkte), während das Erzbistum Paderborn den kirchlichen Teil (Gottesdienste, Prozessionen) verantwortet.
- Ort: Die gesamte Innenstadt von Paderborn.
- Liboriberg: Kirmesmeile mit Fahrgeschäften.
- Domplatz: Der „Pottmarkt“ (Warenmarkt) und religiöses Zentrum.
- Rathausplatz: Die Kultur-Bühne und der Bierbrunnen.
- Marktplatz & Gassen: Stände, Imbissbuden.
- Franz-Stock-Platz: „Platz der kleinen Künste“ (Kleinkunst, Akrobatik).
- Paderquellgebiet: Oft ruhigere Atmosphäre („Libori-Lounge“ / Lichtinstallationen).
⏰ Wie sind die Öffnungszeiten?
Die Zeiten können leicht variieren, aber als Faustregel gilt:
- Kirmes & Markt: Täglich ca. 11:00 bis 23:00 Uhr (am Wochenende oft bis 24:00 Uhr).
- Libori-Oase (Dom-Innenhof): Öffnet meist erst ab Mittag/Nachmittag.
- Abschluss: Am letzten Sonntag endet das Treiben oft etwas früher nach dem Feuerwerk.
🚗 Anreise & Parken
Die Innenstadt ist während Libori extrem voll und teilweise gesperrt.
- Beste Option (PKW): Nutze die Park & Ride (P+R) Parkplätze. Der größte ist meist am Heinz-Nixdorf-Ring (nahe Computer Museum). Von dort fahren Shuttlebusse im Minutentakt direkt zum Westerntor (Eingang zur Kirmes). Das ist entspannter und günstiger als die Parkhaussuche.
- Parkhäuser: Wenn du in die Stadt musst, sind Parkhäuser wie Libori-Galerie oder Neuhäuser Tor Optionen, aber oft schon mittags voll.
- Bahn: Der Hauptbahnhof Paderborn ist nur ca. 5–10 Gehminuten von der Kirmesmeile (Liboriberg) entfernt. Das ist oft die stressfreieste Anreise.
- Bus: Das Netz des „PaderSprinter“ ist sehr dicht, inklusive Nachtbussen für den Heimweg spät abends.
📜 Historisches & Entwicklung
Libori ist eines der ältesten Volksfeste Deutschlands und verbindet Kirche, Kirmes und Kultur (die „drei K“).
- Erste Erwähnung (Ursprung): Alles begann im Jahr 836. Damals wurden die Gebeine des Heiligen Liborius von Le Mans (Frankreich) nach Paderborn überführt, um eine „Liebesfreundschaft ewiger Bruderschaft“ zu besiegeln. Dies gilt als die älteste funktionierende Städtepartnerschaft der Welt.
- Entwicklung: Ursprünglich war es ein reines Kirchenfest. Im Jahr 1521 wurde der „Magdalenenmarkt“ begründet, damit die Pilger auch versorgt werden konnten. Daraus entwickelte sich über Jahrhunderte die heutige Mischung aus religiösen Feierlichkeiten und weltlichem Jahrmarkt.
✨ Besonderheiten & Traditionen
- Der Libori-Tusch: Wenn im Dom der goldene Schrein mit den Reliquien erhoben wird, erklingt eine festliche Bläserfanfare. Diesen „Tusch“ hört man während der Woche überall in der Stadt – sogar als Klingelton.
- Der Pfauenwedel: Dem Schrein wird in der Prozession ein Wedel aus Pfauenfedern vorangetragen.
- Pottmarkt: Rund um den Dom gibt es keinen „Kirmeskram“, sondern Haushaltswaren, Gewürze und Kurioses (z.B. den berühmten „Nierengurt-Verkäufer“ oder Gemüsehobel).
- Bierbrunnen: Vor dem Rathaus gibt es einen speziellen Krug, aus dem (symbolisch) Bier fließt; ein zentraler Treffpunkt.
- Libori-Oase: Ein bewirteter Bereich im Innenhof des Doms/Paderborner Priesterseminars – hier ist es oft ruhiger und sehr atmosphärisch.
🤓 Funfacts & Insider-Wissen
- Warum ein Pfau? Die Legende besagt, dass bei der Überführung der Reliquien im Jahr 836 ein Pfau der Prozession den ganzen Weg von Frankreich vorausflog. Als die Gebeine im Paderborner Dom ankamen, fiel der Pfau tot um – seine Mission war erfüllt.
- Mendelssohn-Bartholdy: Die Melodie des berühmten Libori-Tusches stammt eigentlich gar nicht aus Paderborn, sondern aus dem Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn Bartholdy (aus dem Choral „Wachet auf“). Paderborner Musiker brachten die Noten im 19. Jahrhundert mit.
- Westerntor-Flaschenhals: Der Übergang vom Westerntor in die Westernstraße ist traditionell das „Nadelöhr“. Wer hier durchgeht, braucht Geduld (Körperkontakt unvermeidbar!).
🌐 Internet & Social Media
Es gibt keine eine zentrale Social-Media-Seite nur für das Fest, aber hier findest du alles:
- Webseite: www.libori.de (offizielle Seite der Stadt) oder www.erzbistum-paderborn.de.
- Social Media: Folge der Stadt Paderborn oder dem Erzbistum Paderborn auf Instagram und Facebook. Unter dem Hashtag #libori findest du während der Woche die besten Eindrücke.
Eine Beschickung liegt noch nicht vor:
Die Beschickung:
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Weitere Informationen:
Alle Anhaben ohne Gewähr.



































